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Die Autorin blickt zurück auf eine im Alter von 70 Jahren begonnene und mit 74 abgeschlossene analytische Psychotherapie. Der Bericht setzt sich mit spezifischen Verhaltensweisen, Erwartungen und therapeutischen Eingriffen des Analytikers auseinander, die es der Patientin ermöglichten, sich auf den analytischen Prozess einzulassen, seine Höhen und Tiefen zu durchleben und seinen Anforderungen an Standvermögen und Einsichtsfähigkeit nachzukommen. Zu Beginn des Berichts geht die Autorin ein auf den von ihr als existentiell wahrgenommenen Unterschied zwischen der analytischen Vorgehensweise im Vergleich zu vorausgegangenen, langfristig nicht als wirksam erlebten Therapien anderer methodischer Richtungen. Sie beschreibt den grundlegenden Einfluss des Erstgesprächs, der einleitenden Behandlungsphasen und des kommunikativen Geschehens zwischen Analytiker und Patientin. Genauer befasst sie sich mit den Schwerpunktthemen Verschmelzungswünsche, Grenzverlust, Größenphantasien, Kreativitätsstörung und den damit verbundenen inneren Konflikten. Abschließend wendet sie sich der Arbeit am Abschied aus der Analyse und den besonderen Belastungen, jedoch auch Reifungsprozessen zu, die eine analytische Therapie im hohen Alter beinhalten kann.