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Liebesäußerungen von Analysanden gegenüber ihrem Analytiker werden in der einschlägigen Literatur in der Regel als Ausdruck eines Widerstands gegen analytisches Verstehen und Durcharbeiten betrachtet. Viele analytische Autoren haben sich mit dem Thema der Liebe unter diesem Gesichtspunkt beschäftigt. Der Autor veranschaulicht anhand von eigenen Beispielen bedeutsame Veränderungen in seinem Umgang mit Liebesäußerungen in der analytischen Stunde. Er diskutiert verschiedene Gründe, warum es so schwierig zu sein scheint, mit Liebesäußerungen von Patienten - und den Liebesgefühlen als Analytiker - angemessen umzugehen.