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Zeitnah zum ersten Auswahlband seiner Schriften von 2008, Die Angst vor Denken und Tun, ließ Hermann Beland nun die Veröffentlichung des zweiten Bandes folgen. Auf 500 Seiten sind 22 Kapitel versammelt. Sie werden in drei thematischen Schwerpunkten integriert: Zur Theorieentwicklung, Zur Klinik und Zur Gesellschaft. Es sind Aufsätze der letzten 20 Jahre. Drei Kapitel stammen aus der Zeit Anfang der 1970er Jahre. Alle Beiträge waren bisher sehr verstreut veröffentlicht und entzogen sich so der Rezeption als Lebenswerk eines seit über 40 Jahren praktizierenden und forschenden international renommierten Psychoanalytikers der zweiten Generation nach dem nationalsozialistischen Kulturbruch und nach dem Wiederaufbau der Psychoanalyse in Deutschland.
Der Titel des Bandes benennt ein Grundthema. Es ist die »Unaushaltbarkeitserfahrung« als unbewusstes Motiv des Menschen, sich von der Wirklichkeit