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Die aus der therapeutischen Praxis in den Bereich der Interpretation ästhetischer Gegenstände überführte Übertragungs-Gegenübertragungs-Konzeption hat die traum-analoge Auffassung des Kunstwerkes als bestimmende Form psychoanalytischer Ästhetik abgelöst. Die längst auch unter Analytikern zum guten Ton gehörende Polemik gegen die Tradition enthebt allerdings nicht der Notwendigkeit einer Ausarbeitung und kritischen Reflexion der neuen Methodik. Der Autor diskutiert die Probleme gegenübertragungsanalytisch verfahrender Ästhetik vor dem Hintergrund einer systematischen Darstellung ihrer Theorie sowie einer instruktiven Beschreibung ihrer Praxis.