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Nach einer theoretischen Einführung geht der Beitrag am Beispiel von Catherine Millets Buch Eifersucht der These nach, dass der pathologischen Eifersucht eine perverse Triangulierung zugrunde liegt. Es handelt sich dabei um eine maligne Form der Triangulierung, bei der ein zerstörerischer Neid auf die Sexualität der Eltern den ödipalen Wunsch pervertiert. Pervertiert wird er durch den Versuch, das Ausgeschlossensein aus der sexuellen Beziehung der Eltern illusionär zu verleugnen und durch einen intrusiven Angriff auf das vereinigte Elternpaar umzudeuten. Diese psychogenetisch frühe Perversion beruht darauf, dass die Urszene zwar illusionär als triadische Situation ausgegeben, unter der Hand aber zur dyadischen Situation umphantasiert wird.