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Die Arbeit widmet sich anhand von 22 narrativen Interviews mit PsychoanalytikerInnen, die vor dem 1.1.1937 geboren wurden, der Frage, in welcher Weise diese die Zeit des Nationalsozialismus in ihren Berufsbiographien darstellen. Die wichtige Rolle, die diese Zeit für sie spielte, wird deutlich. Verschiedene zentrale Bereiche ihrer beruflichen Formung, wie z.B. die Berufswahl, werden mit der Zeit des Nationalsozialismus in Verbindung gebracht. Unterschiedliche Biographisierungstypen werden erkennbar, die helfen, die Geschichte und Entwicklung der deutschen Psychoanalyse durch die in ihr tätigen Subjekte besser zu verstehen.