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Ausgehend von eigenen Erfahrungen fragt die Autorin, was es bedeutet, wenn Psychoanalysen mit Hilfe von Skype, d.h. per Videotelefonie, durchgeführt werden: Welche Gefühle, Phantasien und Gedanken entwickeln Analytiker und Analysand, wenn sie ohne körperliche Präsenz die Stimme des anderen im Lautsprecher hören, seinem Video auf dem Monitor folgen? Behindert die fehlende räumliche und körperliche Nähe die Entwicklung des für die Therapie notwendigen Vertrauens? Kann das neue therapeutische Dritte im analytischen Prozess zu gefährlicher Verleugnung der Realität von Trennung und Trauer führen? Schützt Skype vor mit körperlicher Präsenz einhergehender realer Gefahr, sei es gewalttätiger Aggression oder sexueller Verführung? Wandern Übertragung, Widerstand und Regression ins Reich der Magie? Wird Skype zum unheimlichen Dritten im therapeutischen Prozess?