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Der Autor zeichnet nach, wie das sogenannte »Kulturplaninstitut«, ein hoffnungsvolles Projekt im Interessenkonflikt zwischen dem Berliner Psychoanalytischen Institut der DPV (BPI) und dem Institut für Psychotherapie e.V. in Berlin (IfP), 1963 endgültig scheiterte. Bei der Analyse des historischen Materials ergibt sich der Eindruck, dass Ängste vor Einfluss- und Machtverlust und davor, bei den »Fördertöpfen« des Senates Berlin angesichts der jeweiligen Konkurrenz finanzielle Nachteile in Kauf zu nehmen zu müssen, sowie verbandsinterne Auseinandersetzungen zwischen forschungsambitionierten, universitär eingebundenen Psychoanalytikern und jenen, die sich in der Ausbildung in ihren Instituten engagierten, als Wirkfaktoren dominiert haben. Es resultierte letztlich der Fortbestand der etablierten psychoanalytischen Institute in ihrer privatrechtlichen Vereinsstruktur, auch in ihrer Anbindung an die DPV/IPV (Berliner Psychoanalytisches Institut) bzw. ihrer internen Verbindungen zur DPG (Institut für Psychotherapie e.V.) als Hauptkontrahenten.