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Ausgehend von Heideggers Kritik am vorstellenden Denken und seiner Bestimmung der Neuzeit als einer »Zeit des Weltbildes« werden im ersten Teil nacheinander Freuds Begriffe zu den Stammwörtern »Vorstellung« und »Repräsentanz« diskutiert und im Hinblick auf das Unbewusste problematisiert. Gehört Freuds Konzeptualisierung des Unbewussten noch zum Zeitalter der Repräsentation? Im zweiten Teil werden Ansätze zeitgenössischer französischer Autoren (Aulagnier, Botella, Laplanche, Dejours) vorgestellt, in denen klinische Phänomene jenseits des Verdrängungsparadigmas fokussiert werden. Wird das Repräsentanzenmodell vom Unbewussten durch Begriffe wie »non-représentation« (Botella) oder auch »amental« (Dejours) in Frage gestellt? Die Unterscheidung zwischen »Vorstellung« und »Repräsentation« soll Licht in diese dunklen Verhältnisse bringen.