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Im Gehirn werden zwei Aspekte des Körpers auf zweierlei Weise repräsentiert. Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass die für die beiden Aspekte des Körpers zuständigen Hirnregionen mit unterschiedlichen Aspekten des Bewusstseins assoziiert sind. Sehr allgemein formuliert: Die aus dem autonomen Körper hergeleiteten Mechanismen des Hirnstamms sind mit dem affektiven Bewusstsein und die aus dem sensorisch-motorischen Körper hergeleiteten kortikalen Mechanismen sind mit dem kognitiven Bewusstsein assoziiert. Darüber hinaus ist der obere Hirnstamm intrinsisch bewusst, der Kortex hingegen nicht; er bezieht sein Bewusstsein aus dem Hirnstamm. Diese Fakten haben wesentliche Implikationen für die psychoanalytische Metapsychologie, weil der obere Hirnstamm (und die mit ihm assoziierten limbischen Strukturen) die Funktionen erfüllt, die Freud dem Es zuschrieb, während der Kortex (und die mit ihm assoziierten Strukturen des Vorderhirns) die Funktionen unterstützt, die Freud dem Ich zuschrieb. Das bedeutet, dass das Es die Quelle des Bewusstseins und das Ich als solches unbewusst ist. Die Grundlage für diese Schlussfolgerungen und einige ihrer Implikationen werden hier in vorläufiger Weise erörtert.