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Im Zentrum dieser Arbeit steht die Behandlungsphase einer Patientin der Zweiten Generation, die in ihrer Analyse das Verfolgungsschicksal ihrer Eltern szenisch erinnert. Die Behandlung wurde im Kontext des Forschungsprojekts »Szenisches Erinnern der Shoah - Zur transgenerationalen Tradierung extremen Traumas in Deutschland« durchgeführt, in dem die unbewusste Weitergabe von Verfolgungserfahrungen jüdischer Überlebender an ihre Nachkommen untersucht wird. Das Konzept eines bloßen »Konkretismus« beziehungsweise einer »Welt jenseits von Metaphern« wird in Frage gestellt. Im Sinne eines wortlosen Symbolismus plädieren die Autoren vielmehr für eine Theorie des szenischen Erinnerns der Shoah.