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Ausgangspunkt des Artikels ist ein spezifischer Wendepunkt in einer Therapie. Der Einfall, dass Pausen Musik nicht zerstören, erwies sich für die Metaphorisierung der Abbrüche, die die therapeutische Beziehung immer wieder kollabieren ließen, als außerordentlich produktiv. In den weiteren Überlegungen wird der Frage nachgegangen, inwieweit die metaphorisierende Wirkung dieses Einfalls in der Funktion der Pausen für die Musik schon angelegt ist, und darüber hinaus, inwieweit ein Verständnis dafür einen konstruktiven Umgang mit schwierigen Schweigesituationen im psychotherapeutischen Kontext ermöglicht. Anhand zweier Fallvignetten wird gezeigt, dass in schwierigen Schweigesituationen das unbewusste Ineinander von Patient und Therapeut eine Art »vegetativen Tanz« erzwingt. Mit dem Entstehen von Pausen wird dieser zu einem vorsymbolischen Feld, in dem das Subjektsein des Patienten auftauchen und wieder verschwinden kann.