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Um es gleich zu sagen: Die Tagung, von der hier die Rede sein wird, war so gehaltvoll nicht nur, was das Spektrum der zur Debatte gestellten theoretischen Reflexionen und das dargebotene klinische Material anging, sondern auch an vielfältigsten Erfahrungen und Perspektiven, die sich im Anschluss an die einzelnen Beiträge und in den Diskussionen eröffneten, dass dieser Reichtum hier nicht einmal ansatzweise wiedergegeben werden kann. Allenfalls ein Itinerarium des Weges ist zu skizzieren, auf dem diese Tagung zu einer Zusammenkunft, ihr Verlauf zu einem Prozess und - wie es Ingo Focke, einer der Moderatoren, treffend benannte - die einzelnen Teilnehmer zu einer regelrechten Arbeitsgruppe wurden.
Hervorgegangen aus der Tradition der mitteleuropäischen Tagungen, die es seit den füfziger Jahren gab, werden die Deutschsprachigen Internationalen Psychoanalytischen Tagungen (DIPSAT) seit 2004 alle zwei Jahre abwechselnd von jeweils einer der füf IPA-Gesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgerichtet. In Koreferaten können Ausbildungskandidaten Fragen zu den Hauptvorträgen ausarbeiten und begleitende eigene Thesen formulieren. Neben der Diskussion des Schwerpunktthemas haben die Teilnehmer die Möglichkeit zur klinischen Arbeit in Fallsupervisionsgruppen.
Leibliches, bildhaftes, reflexives Sprechen - die Wirkkraft unserer Sprache im psychoanalytischen Prozess war der Titel der 5. DIPSAT, die, diesmal veranstaltet von der DPV, vom 27. bis 30. September 2012 in der Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin stattfand. Wie beziehungsreich dieses Thema ist, in wie viele verschiedene Bereiche es ausgreift, lässt sich bereits an diesem Titel ablesen: Sprache analytisch auszuloten heißt, ihre vielfältigen Beziehungen zum Körper - des Sprechers, des Angesprochenen - in den Blick zu nehmen; nach den verschiedenen Weisen des Sprechens und ihrer jeweiligen Wirkungen zu fragen; nach den Prozessen, die es in Gang setzt (oder eben gerade nicht); darüber nac