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Paul Williams' zwei Jahrzehnte umspannende Aufsatzsammlung beinhaltet im theoretischen Teil eine kritische Diskussion von Freuds »Rattenmann« und Greens »zentraler phobischer Position« sowie deren Rezeption, erörtert die Thesen Foucaults und behandelt Themen der angewandten Psychoanalyse u.a. aus den Gebieten der Kulturanthropologie, Politik und Soziologie. Im klinischen Teil lässt der Autor seine Leser mit detaillierten Fallberichten an seiner therapeutischen und konzeptuellen Arbeit teilnehmen. Williams' Patienten leiden in der Mehrheit unter einer Identitätskonfusion und weisen die für das niedrige psychische Strukturniveau typischen Funktionsmechanismen auf, die zu transitorischen übertragungspsychotischen Reaktionen führen. Sie waren zu einem Zeitpunkt, als Psyche und Soma noch nicht differenziert waren, multiplen Traumatisierungen ausgesetzt, u.a. dem fundamentalen Scheitern des mütterlichen Containments und Holdings, einem chronischen Versagen der Funktionen des väterlichen Primärobjekts sowie einer schweren Pathologie der partnerschaftlichen Beziehung, einschließlich sexueller und körperlicher Gewalt beider Primärobjekte gegen das Kind. Diese Erfahrungen führen zur »Angst vor Objektverlust« (i.S. des Verlusts der seelische Struktur gebenden primären Objekte). Bündelt man die in den verschiedenen Artikeln verstreuten Thesen, vertritt der Autor folgende Auffassung: Verschiedene Abwehrbewegungen