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Die Auswirkungen der Globalisierung in der Moderne bringen einen tiefgreifenden Wandel mit sich, von dem Kultur und Individuum gleichermaßen betroffen sind. Der Autor leistet einen Beitrag zur Reflexion der Konsequenzen dieser Veränderungen, indem er aus einer bewusst lateinamerikanischen, eurozentrismuskritischen Perspektive den Zusammenhang untersucht, in dem kollektiv-kulturelle wie auch personale Identitäten unter diesen Bedingungen stehen. Während personale und kulturelle Identität unauflöslich miteinander verbunden sind, gibt es auch Situationen, in denen die Unterschiede zwischen diesen beiden Identitäten deutlich hervortreten: So etwa - wie der Autor zeigt - bei der Migration. Unter Rückgriff auf seine eigene klinische Erfahrung als Therapeut in einer migrantischen Situation plädiert er für Auf- und Ausbau einer dezidiert interkulturellen Behandlungspraxis.