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Der Band versammelt Vorträge und Artikel zu Ausbildung und öffentlicher Darstellung der Psychoanalyse, die Jürgen Hardt als langjähriger Vorsitzender des zentralen Ausbildungsausschusses und langjähriges Mitglied des Vorstandes der DPV sowie Gründungspräsident der hessischen Psychotherapeutenkammer verfasst hat. Und trotzdem ist dies keine der üblichen Sammlungen bereits veröffentlichter Vorträge, sondern ein einheitlicher Band zu einem Thema, das wie kein anderes das Thema Jürgen Hardts geworden ist - durch seine unnachgiebige Intervention in die Diskussion über das Wesen der Psychoanalyse, ihre unverzichtbare und eigentümliche Methode und die davon zu unterscheidenden Techniken, die von Fall zu Fall durchaus wechseln können. Hardt hat frühzeitig auf dieser Unterscheidung bestanden, von der Freud selbst, wie Hardt anmerkt, nicht so entschieden Gebrauch gemacht hat.
Während Hardt Techniken die »geregelten Tätigkeitsformen der Psychoanalyse« nennt, die »nicht durchgängig aus der psychoanalytischen Theorie abgeleitet« sind, sondern »sehr heterogene Momente« beinhalten, die »zum Teil psychoanalytischem Denken fremd sind« (S. 8, Fn.), sei die Methode »unlösbar« mit der psychoanalytischen Theorie »verbunden«, sie gehe in die psychoanalytische Praxis zentral ein, in die »Haltung« des Analytikers, »leitet und durchzieht« »alle auf die Psychoanalyse bezogenen Tätigkeiten« (S. 14). »Durch diesen methodischen Bezug erlangen die Techniken Begründung und Rechtfertigung« (S. 10) innerhalb der psychoanalytischen Arbeit.
In sehr schöner klassischer Formulierung erinnert Jürgen Hardt: »eine Methode haben heißt, einem Weg folgen«, »sich in einem System des Wissens und des Könnens […] bewegen« (S. 11), »wissen, welchen Weg man wählen und nehmen soll, um ein Ziel zu erreichen« (S. 12). Die psychoanalytische Methode berücksichtigt zugleich, dass die psychoanalytische Praxis sich der