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Der Beitrag beschreibt und reflektiert die Anwendung einer psychoanalytischen Perspektive auf das Arbeitsfeld Telefonseelsorge, fokussiert auf das Problem des Umgangs mit regelmäßig Anrufenden. Anhand des Verlaufs einer supervisorisch gesteuerten telefonischen Begleitung einer Anruferin wird gezeigt, wie psychoanalytische Konzeptualisierungen in einem niederschwelligen Setting wirksam werden können und den semiprofessionellen ehrenamtlich Mitarbeitenden der Institution Verstehenszugänge eröffnen, die es ihnen erleichtern, mit der Inszenierung und den Fragmentierungsängsten einer schwer traumatisierten Anruferin umzugehen.