You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Sigmund Freuds bislang größtenteils unveröffentlichter Briefwechsel mit dem deutsch-amerikanischen Poeten, Publizisten und Propagandisten George Sylvester Viereck erstreckt sich über die Jahre 1919 bis 1936. Was hatte der Begründer der Psychoanalyse über einen Zeitraum von 17 Jahren mit einer solch obskuren Gestalt wie Viereck zu schaffen? Der Herausgeber der Briefe rekonstruiert die komplexen historischen Kontexte, in denen sie stehen, und arbeitet zentrale Motivfelder heraus. So eröffnen sich überaus überraschende Perspektiven, die von nicht bloß historischem Interesse sind: In einem neuen, ungewohnten Licht erscheint etwa Freuds Strategie zur Verbreitung seines Werks und der Psychoanalyse in den USA und sein Verhältnis zu Amerika.