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Die empirische Forschung über die Traumafolgen bei Überlebenden des Holocaust, einschließlich der Child Survivors, kann als im Wesentlichen abgeschlossen betrachtet werden. Die Arbeit versucht eine Synthese ihrer Befunde und setzt sie in Beziehung zum Mainstream der psychoanalytischen Meinungsbildung sowie zu abweichenden Stimmen wie A. Ornstein und H. Krystal, die bedeutsame Arbeiten zum psychoanalytischen Verständnis von Resilienz verfasst haben. Insgesamt müssten im Lichte der empirischen Arbeiten die Vorstellungen zum Umfang der Traumaschäden und die Beeinträchtigung der Angehörigen der zweiten Generation überdacht werden. Die Arbeiten weisen auf die Vorläufigkeit aller einfachen Theorien zur Ätiologie psychischer Störungen (inklusive der psychoanalytischen) hin. Die manchmal überraschend positiven Entwicklungen bei Holocaust-Überlebenden haben die Forschungen zu Resilienz und Recovery stimuliert und herausgearbeitet, welches die unerlässlichen Umgebungsbedingungen gutartiger posttraumatischer Entwicklung waren und welche Einwanderungsländer diese Bedingungen erfüllten.