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In seinen ursprünglichen Theorieentwürfen betrachtete Freud die Psychoanalyse als ein Hinarbeiten auf die Wiederentdeckung psychischer Elemente - Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Wünsche usw. -, die einst bekannt, das heißt in der Psyche repräsentiert, aussprechbar, denkbar waren, dann aber verborgen und/oder aus dem Bewusstsein ausgeschlossen wurden. Seine späteren Überarbeitungen beinhalteten eine zweite, umfassendere Kategorie von unausgeformten Kräften, die entweder nie eine psychische Repräsentation erreicht oder diese wieder verloren haben und die, obwohl motivational wirksam, in ihrer Bedeutung nicht festgelegt, nicht symbolisch verkörpert, nicht in Assoziationsketten eingebaut sind usw. An Freuds Theorie der Repräsentation anknüpfend konzipiert der Autor diese Kräfte als »nicht repräsentierte« oder »schwach repräsentierte« mentale Zustände, die die Psyche dazu anhalten, tätig zu werden, und in etwas transformiert werden müssen, das in der Psyche repräsentiert ist, wenn darüber nachgedacht oder damit gedacht werden soll. Der Aufsatz präsentiert und diskutiert Beispiele für diesen Transformationsprozess (Figurabilität), der sich intersubjektiv von nicht oder schwach repräsentierten mentalen Zustanden hin zu repräsentierten mentalen Zuständen, vom Impuls zur Bedeutung, vom Unausgeformten zu einer mentalen Ordnung bewegt.