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Der psychische Apparat, die Störungsformen psychischen Erlebens und die technischen Regeln des Umgangs mit ihnen im psychoanalytischen Prozess werden als Formen der Symbolisierung und der Symbolisierungsstörungen aufgefasst. Die Sprache - als denotative, als metaphorische, als Handlungs- und schließlich als gestische bzw. mimische Körpersprache - ist Gegenstand und Medium der psychoanalytischen Praxis (der gesprächstechnischen Grundregel der freien Assoziation und der gleichschwebenden Aufmerksamkeit). Die Arbeit will zeigen, dass sich die Variationen der psychoanalytischen Grundregel im Anschluss an Bions Konzept der Reverie und seiner Andeutungen zur »negative capability« als Form der poetischen Sprache verstehen und in Verbindung bringen lassen mit Kristevas Konzept der »maternalen Chora« und der Revolution der poetischen Sprache, die eine Besonderheit und Eigentümlichkeit gegenüber dem psychoanalytischen Diskurs darstellen.