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In der analytischen Situation sprechen Therapeut und Patient miteinander. Sie verständigen sich über das, was sie fühlen und denken, indem sie Worte gebrauchen, auf deren lexikalischen Bedeutungsgehalt im symbolischen Raum sie in gemeinsamer Referenz zugreifen. Auf diese Weise re-präsentiert jeder der Protagonisten in der verbalen Mitteilung das Gemeinte. Sprechen beinhaltet aber nicht nur Kommunikation vermittels grammatikalisch organisierter Wortbedeutungen. Während des Sprechens präsentiert sich das, worum es geht, zugleich gestisch-mimetisch, als leibliche Szene im Modus von »Gesang und Tanz«. Zur repräsentierenden Verstehenslogik, dem explizit-deklarativen Modus des Benennens und Erinnerns, des Sprechens »über«, gesellt sich die präsentische Geschehenslogik eines handelnden Umgangs miteinander. Im Feld der »Zwischenleiblichkeit« (Merleau-Ponty) wirken Patient und Therapeut ganz unmittelbar aufeinander ein. Wenn auch oft erst im Nachhinein möglich, gilt es, des WIE dieser bidirektionalen Einwirkung aufeinander gewahr zu werden. Dies wird an klinischen Beispielen aufgezeigt.