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Ausgehend von einem Gründungstext der Präsenztheorie (Gumbrecht 2004), werden Kennzeichen von Präsenz beschrieben: Resonanz, Emergenz, fokussierte Intensität, Wahrnehmung-Kontakt-Raum und die Abweichung vom Gewohnten. Ähnliche Konzeptentwicklungen bei Hübner, Pflichthofer, Leikert, Scharff, Küchenhoff, Leuzinger-Bohleber, Emde und Pfeiffer werden erörtert. Die Unterscheidung verschiedener Ebenen - dynamische und implizite - unbewusster Prozesse wird skizziert. Die vielen Varianten dieser zweiten Ebene von unbewussten Prozessen werden benannt und deren gemeinsame Schnittmenge beschrieben: vorsprachlich-gestisch-mimisch-tonale, emotional getönte, gegenwärtig-flüchtige und nicht vorhersehbare Beziehungsprozesse. Betont wird die Wahrnehmungsebene neben Metaphorik und Beziehungsklärung. Nach einem Fallbeispiel geht es um die Erörterung der Erfahrung von Neuem im Zusammenhang mit Präsenz. Abschließend werden die möglichen Folgen des Präsenzkonzepts für die psychoanalytische Behandlungstechnik zusammengefasst.