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Mal angenommen, man folgt erstens den Autoren von Mentalisieren in der psychotherapeutischen Praxis in die Definition des Mentalisierens als »aufmerksame Beachtung und Reflexion des eigenen psychischen Zustands und der psychischen Verfassung anderer Menschen« (S. 21), und man ist zweitens der Auffassung, eine gute Buchrezension sei dadurch gekennzeichnet, dass sie die Perspektive der Leser berücksichtigt, dann stellt sich die Frage danach, was als ein mentalisierendes Rezensieren gelten könnte. Wenn ich also darüber nachdenke, weshalb Sie diese Rezension lesen, dann könnte meine Antwort darauf etwa lauten »Weil Sie die Psyche abonniert haben« oder »Weil gerade Ferien sind«. Beides wären prä-mentalisierende Antworten, und zwar solche, die sich - gemäß der Terminologie von Allen, Fonagy & Bateman - im Modus