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Christopher Bollas hat in den vergangenen zwölf Jahren beträchtliche Anstrengungen zu einer »Psychoanalysierung« der Psychoanalyse unternommen. Während weite Teile der psychoanalytischen Gemeinschaft ihr Heil im relationistischen Paradigma oder in der Intersubjektivität suchen und während andere dem Zeitgeist durch eine vermeintliche Modernisierung der Psychoanalyse in Form von Manualisierung, Mentalisierungskonzepten oder der Umbenennung in »psychodynamische Therapie« begegnen wollen, hat sich Bollas seit seinem Buch Free Association darauf konzentriert, für eine Besinnung auf die Freud'schen Grundlagen bei gleichzeitig zeitgemäßer Sprache und Behandlungstechnik einzutreten. Dabei geht es ihm nicht darum,