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Die klassische Deutung soll einerseits Sinn herstellen, wo nicht unbedingt Sinn ist, so dass sich die Frage stellt, ob Sinn nicht den Sinn hat, Sinn zu geben und dadurch zu verbergen, was ihn hervorbringt. Andererseits sind die Produktionen des Unbewussten schon Ergebnisse einer Deutung, so dass neues Deuten nur ein mimetisches, additives Vorgehen ist. Gibt es Alternativen zum traditionellen Deuten in einer »postinterpretativen Phase der Psychoanalyse«? Die Arbeit will zeigen, wie neben dem Isolieren von einzelnen Signifikanten -also in der Weigerung, diesen in übergreifenden Zusammenhänge zu stellen und in der Skandierung/dem Schnitt, wie er in der Punktierung oder dem Unterbrechen/Abbrechen einer Sitzung praktiziert wird - dem Subjekt der Zugang zu seinen determinierenden Faktoren ermöglicht wird.