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In der Buchreihe Psychoanalyse im 21. Jahrhundert, die von Cord Benecke, Lilli Gast, Marianne Leuzinger-Bohleber und Wolfgang Mertens herausgegeben wird, geht es darum, »die grundlegenden Konzepte, Methoden und Anwendungen der modernen Psychoanalyse allgemeinverständlich« darzustellen (Geleitwort der Herausgeber). Dabei soll in Anerkennung der theoretischen und methodischen Fundiertheit der Psychoanalyse in der klinischen Situation der Dialog mit den Nachbarwissenschaften ermöglicht und weitergeführt werden. Da in der Psychoanalyse »derzeit gut verständliche Einführungen in die verschiedenen Themenbereiche« fehlten, »die den gegenwärtigen Kenntnisstand […] nach Möglichkeit auch richtungsübergreifend und Gemeinsamkeiten aufzeigend darstellen« (2014), wird mit der Reihe, die insgesamt mehr als 30 Bände umfassen soll, ein solches Anliegen verfolgt. Entsprechend der damit verbundenen Zielgruppe ist der Aufbau der Bände orientiert an den Kapiteln vorangestellten »Lernzielen« und sie beschließenden »Fragen zum weiteren Nachdenken«. Angesichts der Komplexität und des Umfangs der jeweils behandelten Themen beschränkt sich der angesprochene Leserkreis gleichwohl nicht auf »Laien«.
Wolfgang Mertens legt mit seinem Band, der denselben Titel wie die Reihe trägt, eine Einführung in die gesamte Reihe vor. Indem er verschiedene Felder oder »Standorte« psychoanalytischen Arbeitens und Forschens im 21. Jahrhundert vorstellt, die in den folgenden Bänden eine Vertiefung erfahren werden, sieht er sich einer besonderen Schwierigkeit ausgesetzt, nämlich zugleich in die Breite und in die Tiefe zu gehen, d.h. zugleich einen Überblick über psychoanalytische Themenfelder zu geben und eine dezidierte Auseinandersetzung vorzulegen. Mertens' Aufgabe ist es also gleichsam, eine rund 200-seitige Einleitung zu verfassen. Das gelingt ihm ohne Zweifel, jedoch wird das Spannungsfeld aus allgemeinem Überblick und spezifischer Vertiefung einzelner Themen für den Leser gelegentlich deutlich spürbar: So f