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Auf dem Titelbild von Egon Garsticks Buch ist ein Kind zu sehen, das sich an den Hosenbeinen seines Vaters festhält und zu diesem aufblickt. Diese Illustration entspricht genau der Motivation des Autors, aus der heraus er sich der Arbeit mit jungen Vätern widmet und das vorliegende Buch geschrieben hat: Es geht ihm um die Kinder, die emotional präsente Väter haben sollen, weil für die Entwicklung des Kindes die Triade mit Mutter und Vater essentiell wichtig ist. Bei einem seiner Vorträge wurde Garstick vom Verlag entdeckt und eingeladen, seine Arbeitsweise in einem Buch darzulegen. Mit diesem engagiert geschriebenen Buch will er nun auch andere, insbesondere männliche Psychotherapeuten und Berater dazu bewegen, dass sie sich aktiv der Herausforderung stellen, »den familiären Systemen ihre Väter zu erhalten« (S. 97).
Garstick ist Psychoanalytiker und seit Jahrzehnten in der Kinder- und Jugendpsycho- und Familientherapie im Rahmen verschiedener Institutionen tätig. Seine Arbeit mit werdenden oder frisch gewordenen Vätern hat er im Rahmen einer sozialarbeiterischen Einrichtung namens »Mütterhilfe« in Zürich im Rahmen der dort betriebenen »Elternschaftstherapie« entwickelt, die auch schon vor der Geburt des Kindes ansetzen kann und auf die Stärkung der Ressourcen des Elternpaares ausgerichtet ist. Ziel der Arbeit mit den Vätern, die angesichts der Schwangerschaft ihrer Frau oder der veränderten Beziehungsrealitäten nach der Geburt des Kindes desorientiert, verwirrt, frustriert, depressiv, überfordert und verängstigt sein können, ist es, die oft biographisch begründeten Hintergründe ihrer Reaktionen zu klären, ihre angesichts dieser neuen Situation unter Druck geratene männliche Identität zu stärken und damit ihre väterlichen Kompetenzen als Grundlage einer »verantwortungsvollen Vaterschaft« (S. 21) zu entwickeln.
Sind die theoretischen Grundlagen von Garsticks Ansatz rein psychoanalytisch, so kommt in der praktischen Umsetzung eine Kombination von pädagogischen, berateris