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Vor dem Hintergrund von Freuds Auffassung des Selbst als eines körperlichen bieten die Themen der Intersubjektivität und des Subjekts als Körperselbst Gelegenheit zu einem Dialog zwischen den Neurowissenschaften und der Psychoanalyse. Seine volle Funktionstüchtigkeit erbringt das Gehirn nur, weil es an einen Körper gebunden ist. Der Begriff der »verkörperten Simulation« wird im Kontext der zeitgenössischen psychoanalytischen Theorien zu Problemen der Intersubjektivität erörtert. Die verkörperte Simulation gestattet eine neurobiologische Deutung unbewusster, aber nicht verdrängter Vorgänge als Grundlagen des Modus unserer Beziehungen zu anderen, des Stils dieser Beziehungen und der sie begleitenden Affekte.