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In dem Projekt »Zeitzeugen des Hamburger Feuersturms und ihre Familien« liegen Transkripte von lebensgeschichtlichen Interviews mit 60 überlebenden Zeitzeugen vor. Diese Interviews wurden semistrukturiert von Psychoanalytikern und psychodynamischen Psychotherapeuten durchgeführt. Die Arbeit geht der Frage nach, ob und inwieweit sich in diesem Material Hinweise auf eine anhaltende psychische Traumatisierung der Zeitzeugen zeigen. Dabei wird zwischen einer eigentlichen nicht integrierbaren traumatischen Kernerfahrung, die weiter unbewusst dynamisch wirksam ist, und der Ausbildung zentraler Erlebensstrukturen im Sinne einer Prägung unterschieden. Insgesamt erscheinen über zwei Drittel der untersuchten Zeitzeugen traumatisiert.