You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Mit Hilfe des kunsttheoretischen Konzepts von Hanna Segal werden einige Werke des amerikanischen Malers Edward Hopper interpretiert. An den Arbeiten lässt sich modellhaft zeigen, dass eine befriedigende ästhetische Erfahrung nicht einfach nur eine schöne und harmonische Erfahrung ist, sondern die Konfrontation mit einer beschädigten Welt beinhaltet, die der Künstler nach ästhetischen Regeln wiederherstellt. Diese Transformation ist es, die unser Erleben von ästhetischer Stimmigkeit hervorruft. Im Nachvollzug dieser Transformation kann der Rezipient nicht nur depressiven Empfindungen, Erstarrung, Verlust und Tod nachspüren, sondern sich mit der künstlerischen Lösung, der Wiedergutmachung des Beschädigten identifizieren.