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Dass mit muslimischen Müttern dringend gesprochen werden muss, hat selbst die Königin von Marokko eingesehen, vor allem im Hinblick auf die Erziehung ihrer Söhne. Dazu kann jede Berliner Mutter auf dem Spielplatz Beobachtungen sammeln. Mama sitzt mit der Bonbontüte in der Mitte, die Töchter sind ihre Gehilfinnen bei der Verwöhnung der Prinzen, die zornig auf jede Einschränkung blicken. Natürlich werden diese Prinzen dann in der Pubertät von Pornographie und mangelnden Aussichten überwältigt und wollen einen Überstaat haben. Auch über die, durch die Bank, prügelnd unrechtsetzenden Väter, also die Männer dieser Mütter, sollte dabei gesprochen werden. Das würde christlich-muslimische Verständigung und Aufklärung über Traditionen befördern.
Angeblich ist das Boot voll, so denken jedenfalls die Anhänger der AfD, aber auch die meisten anderen Parteien tun sich außerordentlich schwer mit Asylrecht und Einwanderungspolitik. Jedenfalls sind für die stets drängenderen Herausforderungen nach über 50 Jahren noch immer keine dauerhaften Lösungen gefunden. Dauerhaft ist das entscheidende Stichwort. In Berlin, aber natürlich auch anderswo, laden die Moscheen Andersgläubige oder Ungläubige ein: Kommt uns mal besuchen, so wie ihr denkt, sind wir ja gar nicht. Solche Besuche hinterlassen kaum etwas Dauerhaftes.
Dagegen arbeitet das Institut für Kulturanalyse unter seiner Chefin Renate Haas an einem ehrgeizigeren, einem auf Dauer abzielenden Projekt. Sie hat einen Kurs geleitet, der elf Monate dauerte und Mütter muslimischer und deutscher Herkunft vereinigte, um Formen ihrer Verständigung zu finden und zu erproben. Es handelte sich um Mitglieder eines hier wirtschaftlich schon Fuß fassenden Mittelstands, um Frauen mit der Fähigkeit, die kulturellen Differenzen wahrzunehmen und der Bereitschaft, sie in sich selbst auszutragen, Frauen, die hier in Deutschland für ihre Kinder ein Ausbildungsinteresse verfolgen und z.T. unter dem Schock des Nicht-mehr-Heilseins einer noch vor zwei Generatio