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Der Autor schlägt eine Neulektüre von Freuds Der Mann Moses und die monotheistische Religion vor. Dessen zentrales Thema sei das Überleben der Idee des Unbewussten angesichts von Nazi-Gewalt auf der einen und amerikanischen Vereinfachungen auf der anderen Seite. Freud begegne dem mit Überlegungen dazu, wie das Überleben geistiger Errungenschaften allgemein gesichert werden kann, wobei ihm der Monotheismus der Hebräer als Modell diene. In der Perspektive einer solchen (Re-)Lektüre wird das Buch als eine tiefgreifende Meditation über den Zweiten Weltkrieg und die Vernichtung nicht nur von Menschen und Dingen, sondern auch von Ideen lesbar.