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Der vorliegende Beitrag enthält Überlegungen zur Lektüre, zur Lehre und zur Übersetzung des Freudschen Werks; ferner zum Übersetzen ganz allgemein und zu einer möglichen Verwandtschaft zwischen Übersetzung und analytischem Prozess. Die Jahre, die der Autor damit verbracht hat, Freuds Werk zu übersetzen und seine Schriften auf Hebräisch herauszubringen, haben einen tiefen und unverkennbaren Eindruck in seinem persönlichen psychoanalytischen Palimpsest hinterlassen. Diese Erfahrung hat nicht nur seine Einstellung gegenüber Freud selbst sehr stark geprägt, sondern auch die Art und Weise, wie er seinen Patienten zuhört und wie er über Psychoanalyse denkt und schreibt.