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Immer deutlicher wird ein Wandel der Geschlechtszugehörigkeit und sexueller Orientierungen: Homo- und Bisexualität, sadomasochistische Praktiken und Subkulturen, Trans- und Intersexualität, Transidentität. Aus phänomenologischer, soziologischer, sozialpsychologischer und sozialethisch-normativer Perspektive werden die gesellschaftlichen Veränderungen untersucht, die nicht nur eine weite Akzeptanz der »Homo-Ehe«, sondern auch weiterer neuer Lebensformen und sexueller Ausrichtung ermöglicht haben. Vor diesem Hintergrund werden Ansätze zu einer gesellschaftstheoretisch aufgeschlossenen psychoanalytischen Erforschung und Theoretisierung dieser Bereiche vorgestellt.