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Aus der psychoanalytischen Behandlung eines Angstpatienten beschreibt der Autor ein Nebeneinander verschiedener Ich-Zustände als eine innere Organisation. Zwischen den verschiedenen, gespaltenen Ich-Zuständen, die unbemerkt im Widerspruch zueinander stehen können, gibt es einen Energieausgleich, den der Autor nicht auf eine Triebenergie, sondern auf die Affektstärken bezieht. Dem Patienten gelang es, die Verbindung zum Erleben einer chronischen traumatischen Erfahrung nach fundamentalen Verlusten aufzugeben und den Unlustaffekt schlechthin, die angstvolle Erwartung einer Katastrophe, auszuschalten unter Inkaufnahme eines Auslieferungsgefühls an den eigenen Körper, der dann ängstlich beobachtet werden konnte und musste. Die Zerlegung des Angstaffekts selbst führte dazu, dass ein Angstgefühl nicht mehr identifiziert werden konnte.