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Obwohl die Abwehr innerer und äußerer Ängste in der psychoanalytischen Krankheitstheorie eine prominente Rolle einnimmt, sind Wirkungsnachweise für psychoanalytische oder tiefenpsychologisch fundierte Behandlungen für Angsterkrankungen rar. Die Erbringung von Wirksamkeitsnachweisen in randomisiert-kontrollierten Studien, ohne die Behandlungsempfehlungen in medizinischwissenschaftlichen Leitlinien nicht zu erreichen sind, ist an eine Manualisierung und konzeptionelle Fokussierung des therapeutischen Vorgehens gebunden - Vorgehensweisen, die häufig als schwer vereinbar mit einer psychoanalytisch geprägten therapeutischen Haltung erlebt werden. Die Autoren stellen die Entstehungsgeschichte der von Barbara Milrod et al. (1997) entwickelten Panikfokussierten Psychodynamischen Psychotherapie (PFPP), ihre konzeptionellen und behandlungstechnischen Grundzüge sowie die wesentlichen Ergebnisse der von den Autoren durchgeführten Wirksamkeitsstudie vor und diskutieren vor dem Hintergrund einer Literaturübersicht zu Wirksamkeitsnachweisen psychodynamischer Psychotherapien zur Behandlung von Angststörungen die Vereinbarkeit dieses Ansatzes mit einer psychoanalytisch geprägten psychotherapeutischen Haltung.