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Im emotionalen Kontext der analytischen Beziehung spielen Angst und Schuldgefühl und ihre Bewältigung auf Seiten des Analytikers eine zentrale Rolle. Diese Thematik wird in der folgenden Arbeit aus einer filmpsychoanalytischen Perspektive betrachtet, die im »interkulturellen« Dialog mit der klinischen Betrachtung einen Erkenntnisgewinn verspricht. Nach Darstellung des eigenen filmpsychoanalytischen Arbeitsmodells werden insbesondere zwei Filme von A. Hitchcock genauer nach diesem Modell untersucht. Es wird dabei nicht zuletzt eine existentielle Dimension der Ängste sichtbar, die auf eine basale Grund- und Haltlosigkeit des Menschen zurückzuführen ist. Diese lässt sich durch das Zulassen eines »Zwischen« tolerieren, in dem der Analytiker immer wieder den Mut aufbringt, sich mit dem unvermeidbaren Zweifel, der Nicht-Greifbarkeit und Unbestimmtheit der analytischen Situation zu verbinden.