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kreist um Musik und Psychoanalyse. Bei seiner Erforschung der vielfältigen Zusammenhänge zwischen Sprache und Musik sieht Johannes Picht die Frage nach dem Verhältnis von Ereignis und Zeichen, Wahrnehmung und Zeitkonstitution auftauchen: Musik und Sprache seien antinomisch aufeinander bezogen - ein Befund, der für Picht die Freud'sche Metapsychologie insofern in Frage stellt, als diese auf dem Grundgedanken der Repräsentation aufbaut. Im Anschluss überlegt Leopold Morbitzer, wie sich die Hörmöglichkeiten für die »Musik der Sitzung« in der Ausbildung von Psychoanalytikern durch spezielle kasuistische Seminare erweitern ließen. Christiane Ludwig-Körner skizziert und kritisiert die Methode der Säuglingsbeobachtung und plädiert für eine Erweiterung um eine videoanalytische Babybeobachtung. Auf die Einladung zum Dialog zwischen Neurowissenschaften und Psychoanalyse, die Vittorio Gallese in Heft 2/2015 ausgesprochen hatte, geht Wulf Hübner mit Bemerkungen über unseren Bezug zu unserem Körper bzw. Gehirn ein. Buchbesprechungen beschließen das Heft und damit den 69. Jahrgang der Zeitschrift.