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Zu der vorstehenden Kritik an meinem Aufsatz über Freud-Editionen möchte ich Folgendes bemerken:
Zum ersten Punkt: Ja, ich hätte die partielle Wiedergabe des editorischen Apparats der Standard Edition zu den Studien über Hysterie im Nachtragsband von Freuds Gesammelten Werken anführen und auch erwähnen können, dass die Taschenbuchausgabe einige ausgewählte Anmerkungen Stracheys übernimmt. An meinem Hauptargument, dass in den GW die Beiträge von Breuer und Freud zu den Studien geschichtswidrig auseinandergerissen sind und dass versäumt wurde, eine Ausgabe des integralen Buches auf dem editorischen Niveau von Standard Edition und Studienausgabe vorzulegen, ändert sich dadurch nichts.
Der Vorwurf, dass ich die Arbeiten von Stavros Mentzos und Ilse Grubrich-Simitis über die Studien nicht genannt habe, trifft mich nicht. Diese Art von Kommentaren zu Freud-Texten, deren Reihe sich verlängern ließe, habe ich in meiner Skizze, in der es um die Präsentation der Texte ging, prinzipiell außer Acht gelassen. - Die Überlegungen von Grubrich-Simitis zu einer künftigen Freud-Edition enthalten für meine Zwecke jenseits dessen, was ich zitiert habe, nichts Einschlägiges. Schultz bleibt denn auch jeden Nachweis schuldig, an welchen Stellen mein Beitrag, der einen anderen Fokus hat, von ihnen noch hätte profitieren können.
Dass er den Eindruck gewonnen hat, durch meinen Text solle »das bisher Geleistete auf dem Gebiet der Freud-Edition in Umfang und Wert verkleinert werden, um künftige […] Editionsprojekte umso augenscheinlicher davon abzuheben«, überrascht mich. Andere Leser haben meine tatsächliche Zielsetzung gut erkannt: die bisherigen editorischen Leistungen gegenüber unberechtigten Tendenzen der Herabsetzung zu verteidigen - dann allerdings auch ihre Grenzen aufzuweisen und vor diesem Hintergrund einige Perspektiven für die Zukunft anzudeuten.
Bleibt das Problem des Umgangs mit dem geistigen Eigentum anderer. Hier verstehe ich die ganze Aufregung nicht: Werke wie Freud im Kontext ma