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José Bleger versteht den psychoanalytischen Rahmen als einen Nichtprozess, innerhalb dessen sich der analytische Prozess abspielt, gestaltpsychologisch formuliert: als den Grund einer Figur. Den »ideal-normalen«, uneingeschränkt konstanten Rahmen kann es lediglich als Gedankenexperiment geben. Störungen des Rahmens zeigen an, dass etwas in ihm stumm deponiert wurde. Bleger bezeichnet dieses »Etwas« als den »agglutinierten Kern« und setzt es mit Bions »psychotischem Persönlichkeitsanteil« gleich. Er versteht den Rahmen als eine soziale Institution; diese ist Teil der individuellen Persönlichkeit und konstituiert den undifferenzierten Anteil des Körperschemas. Sein Postulat einer primären Undifferenziertheit und eines Synkretismus impliziert ein spezifisches Verständnis der Entwicklung des Körperschemas. Der Autor gelangt zu dem Schluss, dass der Körper selbst als Teil des Rahmens zu betrachten ist und dass dieser Rahmen in modifizierten psychoanalytischen Verfahren auch die Telekommunikationstechnik, die als Prothese internalisiert wird, einschließt.