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Konversationsanalyse und psychotherapeutische Prozessforschung bilden ein neues Feld, das neue Einsichten für die therapeutische Praxis verspricht. Der Fall der Amalie, besonders ihre 152. Sitzung, ist bereits mit mehreren Methoden untersucht worden. Die Autoren geben zuerst einen kurzen Überblick darüber, um dann auf der Grundlage einer neuen, differenzierteren Transkription ihre eigene Analyse anzuschließen. Die Autoren zeigen a) wie Analytiker und Patienten ihr gemeinsames Konversationsobjekt, »Psychoanalyse« genannt, hervorbringen; b) wie eine Vielzahl bislang nicht beschriebener therapeutischer Werkzeuge eingesetzt werden, die am besten als »Praktiken« zusammengefasst werden; c) wie ein »Tanz der Einsicht« von beiden Teilnehmern vollbracht wird, um Muster der Interaktion »von beiden Positionen« transparent werden zu lassen; d) wie die Teilnehmer Metaphern als kognitive und konversationelle Instrumente kreieren, um die enorme Komplexität des analytischen Austausches handhaben zu können; e) dass prosodische Rhythmizität und andere prosodische Charakteristika am besten in einem Drei-Ebenen-Modell der analytischen Konversation abgebildet werden, die als »interaction engine«, »sprechen zu« und »sprechen über« beschrieben werden.