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Auf dem letzten IPA-Kongress vor Sigmund Freuds Tod und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beauftragte Freud seine Tochter Anna, den Abschnitt über den »Fortschritt in der Geistigkeit« aus »Der Mann Moses und die monotheistische Religion« vorzutragen. Dies wird meist als Anzeichen für die enorme Bedeutung, die Freud diesem Text zuschrieb, gewertet; häufig wird in ihm Freuds Vermächtnis gesehen. Der vorliegende Beitrag macht hingegen gravierende Probleme im Konzept der »Geistigkeit« aus, die in der Forschungsliteratur bisher weitgehend übersehen worden sind.