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Die Autorin wendet Ulrich Mosers Konzept der psychischen Mikrowelten auf Romanauszüge von Wilhelm Genazino an und überprüft die Ergiebigkeit des Ansatzes. Der Beitrag zeigt Parallelen zwischen Mosers und Genazinos Texten auf, die insbesondere in einer verwandten »Sehphilosophie« sichtbar werden: Beide Autoren verweisen auf die Bedeutung von visuellen Eindrücken für die Ausbildung von psychischen bzw. poetischen Prozessen. Dies führt abschließend zu der Frage, ob Mosers Konzept der psychischen Mikrowelten nicht auch zu einer Poetologie ausgearbeitet werden könnte.