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Die Arbeit schildert die hierzulande kaum bekannten Untersuchungen über psychische Folgen nationalsozialistischer KZ-Haft, die ab 1959 von der Universitätspsychiatrie in Krakau mit ehemaligen Auschwitz-Häftlingen durchgeführt wurden. Diskutiert werden vor allem die Überlegungen zu dem Thema von Antoni Kępiński, dem Leiter und intellektuellen Kopf der Krakauer Forschungsgruppe. Beleuchtet wird auch der historische Kontext von Krieg und deutscher Besatzung in Polen, der den Hintergrund der polnischen Auschwitz-Erfahrung bildet.