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Der Artikel schildert die Behandlung eines Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, der unter psychotischer Ideenbildung, perversen Tendenzen und einer lähmenden Zwangsstörung litt. Vom Vater des Patienten war bekannt, dass er an Kriegsverbrechen und der Verfolgung und Ermordung von Juden beteiligt gewesen war. Im Lauf der Behandlung konnte aufgedeckt werden, dass der pathologische Zustand und die Zwangsstörung des Sohnes die Folge der transgenerationellen Weitergabe unverarbeiteter traumatischer elterlicher Probleme und Handlungen waren, die vom Patienten nicht mentalisiert und daher auch nicht transformiert werden konnten, sondern über den Weg des Agierens ausgestoßen wurden. Nur dadurch, dass die psychische Verstrickung des Patienten mit dem Geist und den Untaten seines Vaters durchgearbeitet wurde, konnte es zu signifikanten Veränderungen kommen, so dass der Patient am Ende dem Klammergriff seiner Zwangsstörung entkam.