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Die drei italienischen Supervisionen, die die zweite Hälfte der Aufsatzsammlung von Eric Brenman ausmachen und den 25 Jahren Supervision der Mailänder Kollegen ein lebendiges Denkmal setzen, beleuchten Brenmans Supervision als Unterstützung der Behandler beim Zugehen auf die Wiederherstellung der primären Beziehung als Behandlungsziel. Wer das Glück hatte, Eric Brenmans Supervisionen mitzuerleben, wird der Herausgeberin der englischen Originalausgabe,
Gigliola Fornari Spoto, dankbar sein, dass sie die Mitschnitte von drei italienischen Beispielen des Supervisionsdialogs von Gruppe, Behandler und Supervisor mit in das Buch aufgenommen hat. Sie vermitteln einen lebendigen Eindruck davon, wie Brenmans Konzeption der Primärbeziehung (Alpha-Funktion, depressive Position, gutes Objekt) in den gestörten Übertragungsbeziehungen allmählich wiederzufinden ist. Die drei Mitschriften tragen die Kapitelüberschriften »Unerträglicher Schmerz«, »Deprivation und Gewalt«, »Transgenerationale Weitergabe traumatischer Erfahrungen« - überaus wichtige, ja, in gewisser Weise die wichtigsten Leidenszustände der Gegenwart.
Der besondere Beitrag Eric Brenmans, wie vor allem das erste Kapitel des Buches über den »Narzissmus des Analytikers« beschreibt, besteht m.E. in der Zielsetzung der Analyse als zurückzugewinnender Primärbeziehung wie in der supervisorischen Erleichterung beim Ertragen einer spezifischen, dabei typischen Gegenübertragung: Notwendig für die Wiederentdeckung/Erholung der verlorenen ersten guten Beziehung von Mutter und Baby ist die Toleranz für das Zunichtegemachtwerden des Analytikers als Wiederholung der Verlusterfahrungen des Patienten. Verlorengegangen war die Primärbeziehung, wiedergewonnen wird aus Übertragung und Gegenübertragung eine bedeutungsvolle Beziehung, nämlich diejenige zum transformativen guten Objekt und schließlich der humanen Beziehung zu/mit ihm.
Die meisten der acht Aufsätze enthalten zwei Behandlungsverläufe, deren Fortschritte an den Gegenübertragung