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Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit der Bindungstheorie waren für den Psychoanalytiker und Therapieforscher Strauß »die interpersonalen Konstrukte im Kontext von Psychotherapie« (S. 7). Sein Buch beginnt mit den Anfeindungen, denen Bowlby wegen seiner Bewertung realer Beziehungserfahrungen durch die damaligen Hüterinnen der »heiligen Hallen der Psychoanalyse« (S. 13) mit ihren Grundannahmen zu Säuglingsphantasien und Ödipuskomplex ausgesetzt war. Voraussetzung für eine Integration der Bindungstheorie sei die Akzeptanz, dass interaktive Aspekte und damit nicht nur die »Qualität mütterlicher Fähigkeiten« (S. 15), sondern auch die Kompetenzen des Kindes berücksichtigt werden. Strauß stellt dann Grundlagen der Bindungstheorie dar. Er beginnt mit dem »Spannungsfeld zwischen Bindungs- und Explorationsbedürfnis« sowie den Voraussetzungen für die Ausprägung