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Der Autor legt dar, dass sich mit einer Furcht vor dem Verlust des Zuhauses oder, noch grundlegender, vor dem Verlust einer psychischen Struktur, die ein Kernstück unserer Identität bildet - er nennt sie das »psychische Zuhause« -, voreingenommene und intolerante Haltungen gegenüber Geflüchteten und Migranten zu einem gewissen Teil erklären lassen und dass elementare Ängste davor, von sogenannten »Fremden« aus unserem prekären Empfinden eines psychischen Zuhauses vertrieben zu werden, ein Gemeinwesen auseinanderreißen sowie zur Diskriminierung derer führen können, die anders zu sein scheinen. Der Autor geht auf Aspekte von Toleranz und Intoleranz ein sowie auf die Rolle, die Fremden und Fremdheit beim Wecken von elementaren Ängsten um unsere Identität zukommt, und plädiert für einen »Toleranz-Prozess«, in dem Raum ist für kritisches Denken und respektvolles Abwägen.