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Extremismus jeglicher Couleur kann als Produkt von Verunsicherung, Angst und/oder narzisstischer Kränkung und deren megalomaner Abwehr verstanden werden. Fremdenfeindlichkeit und Fundamentalismus stellen nach innen narzisstische Regulationsversuche bzw. Konfliktlösungsversuche dar. Nach außen manifestieren sie sich als psychosoziale Regulationsstörungen. Der Autor argumentiert, dass aus jenen Erfahrungen zu Lebensbeginn, die er »primäre Fremdenfeindlichkeit« und »primären Fundamentalismus« nennt, psychische Strukturen erwachsen, die angesichts späterer massiver narzisstischer Krisen des Individuums und/oder eines Kollektivs z.B. durch Ideologien oder Ideologen mobilisiert werden können und essentiell zur »sekundären Fremdenfeindlichkeit« und zum »sekundären Fundamentalismus« beitragen.